Friedhof

 

 

 

 

 

 

Friedhof ist 90 Jahre alt:

Obwohl auf dem alten Friedhof am Kuhberg noch in den zwanziger Jahren Beisetzungen stattfanden, wurde im Januar 1921 der jetzige Friedhof in Dichtelbach eingeweiht. Eine geplante Vergrößerung des Friedhofes am Kuhberg wurde 1920 nicht durchgeführt.
Die erste Beisetzung fand allerdings 5 Jahre später, am17.01.1926 statt. Es war Michel Franz, der im Alter von 75 Jahren am 13.01.1926 verstarb und 4 Tage später auf dem neuen Friedhof seine letzte Ruhe fand.
1922 wurde das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges aufgestellt. 1926 stiftete die kath. Kirchengemeinde ein Steinkreuz für die katholische Seite des Friedhofes. Zu diesem Zeitpunkt war der Friedhof noch in Konfessionen geteilt. Die Katholiken wurden im rechten Teil und die Protestanten auf der linken Seite beigesetzt.
Bereits 1930 beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem Bau einer Leichenhalle. Die Baukosten waren jedoch zu diesem Zeitpunkt noch zu hoch und man stellte dieses Vorhaben erst einmal zurück.
1951/52 wurde zum Gedenken an die Gefallenen des 2. Weltkrieges ebenfalls ein Denkmal ins Auge gefasst. Der Gemeinderat beschloss das 1922 aufgestellte Kriegerdenkmal zu renovieren und mit einer großen Tafel, mit allen Gefallenen des 1. u. 2. Weltkrieges, zu versehen. Das renovierte Denkmal wurde anschließend von der Dorfbevölkerung feierlich eingeweiht.

1954 wurde der Friedhof an die Wasserleitung angeschlossen und die Friedhofswege wurden neu hergerichtet.
Anfang der 60-iger wurde schließlich über den Bau einer Leichenhalle nachgedacht. Einige Jahre später, 1968 konnte Ortsbürgermeister August Bast unter Teilnahme der Bevölkerung die neue Leichenhalle einweihen. Die in Kreuzform gebaute Leichenhalle kostete damals 36.000,00 DM.
In den folgenden Jahren wurden immer wieder Verschönerungsmaßnahmen am und um den Friedhof herum durchgeführt. In den Jahren 1985/86 hatte der Gemeinderat den Friedhof in das Dorferneuerungskonzept einbezogen. In dieser Zeit wurde die Friedhofsmauer aus Bruchstein gefertigt.

Im gleichen Jahr (1986) beschloss der Gemeinderat die konfessionelle Belegung abzuschaffen. Bei Wahlgräbern gab es ab 1987 nur noch eine gemeinsame Wahlgrabfläche. Bei den Einzelgräbern wurde festgelegt, dass ab dem Zeitpunkt, an dem eine Seite (ev. oder kath.) voll belegt ist, auch hier keine konfessionelle Belegung mehr stattfindet.
1997 beschloss der Gemeinderat alle Tore zu erneuern.
In den Jahren 2004/05 wurden wieder umfangreiche Arbeiten am und um den Friedhof und an der Leichenhalle durchgeführt. Es wird auch in Zukunft so sein, dass der Friedhof immer im Blickpunkt steht.

Im Januar 2011 wurden eine neue Friedhofssatzung und Friedhofsgebührensatzung verabschiedet.

 

Der Friedhofplan ist unter dem folgenden Link zu sehen ------> Friedhofplan