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Wald und Waldbrandgefahr

25. 05. 2020

An Alle Waldbesucher auch außerhalb der Dichtelbacher Gemarkung.
Wir leben in Rheinland-Pfalz, einem Bundesland, welches mit fast 47 % mit Waldflächen gesegnet ist. Das ist toll und für uns alle auch gut so. 
Sie alle, die unsere Wälder besuchen, ob beim Gassigehen mit ihren Hunden, beim Wandern, beim Holzaufarbeiten oder nur bei einem kurzen Sparziergang, können 
mithelfen, dass unser Wald auch so erhalten bleibt. Nehmen sie ihren anfallenden Müll mit nach Hause und werfen sie ihn nicht in den Wald. Fahren sie nicht bis tief in den Wald um fernab spazieren zu gehen. Nutzen Sie die vorhandenen Wanderparkplätze und halten sie sich an die Verbotsschilder. Laufen sie auch nicht quer durch den Wald, sondern nutzen sie nur die Waldwege und ausgewiesene Wanderwege für ihre Aktivitäten. Vor allem in den trockenen Zeiten, die wir immer häufiger haben, ist es verboten im Wald zu Rauchen oder gar mit Feuer zu hantieren. Es können durch solche Unachtsamkeiten Waldbrände entstehen, die ganze Wälder vernichten können. Diese Beispiele sehen wir oft im Fernsehen aus allen Ecken der Erde. Doch stellen sie sich einmal vor in unserer Region brennen mal 10.000 ha Wald nieder. Der wirtschaftliche und vor allem ökologische Schaden 
ist über Generationen riesengroß. Also Bitte halten sie sich an die Verbote: Nicht Rauchen oder mit offenem Feuer hantieren. 
Ein weiteres Thema ist die Jagd in unseren Wäldern. Viele verschiedene Wildbestände sind vorhanden und manche davon zu hoch. Diese haben auch Einfluss auf die Bewirtschaftung unserer Wälder. Dabei haben die Jagdpächter eine wichtige Funktion. Sie haben die Aufgabe wildwirtschaftlich die Wildbestände so zu bejagen und zu pflegen um sie auf ein erträgliches Maß zu halten. Diese Aufgabe wird noch durch die Jagdgenossenschaften und die Waldbesitzer zusätzlich gefordert, um die Schäden im Wald und auf den landwirtschaftlichen Flächen möglichst zu reduzieren. Da nun in den letzten Jahrzehnten dem Wald als Erholungsgebiet immer mehr Bedeutung zukommt und nach den vielen Sturmschäden seit Wiebke 1990 riesige Waldflächen jetzt als undurchsichtige Jungbestände stehen, ist es auch für die Jäger immer schwieriger die vorgegebenen wildwirtschaftlichen Vorgaben zu erfüllen. Durch die hohe Frequentierung durch die Bevölkerung wird das Wildverhalten stark beeinflusst. Das Wild zieht sich tagsüber immer in die Dickung zurück und kommt erst in den Dämmerungsstunden und in der Nacht aus der Dickung. Also haben die Jäger, die nachts nicht jagen dürfen, nur die Dämmerungszeit am Abend und in den Morgenstunden als Jagdfenster. 
Ausgerechnet dann, wenn die Jäger auf dem Hochsitz sitzen und Aufgaben erfüllen möchten, ja dann kommt ein Jogger oder ein Sparziergänger unterm Hochsitz vorbei. Vorbei ist dann auch die Jagd, der Jäger kann nach Hause und sich aufs Sofa legen.  
Das ist nun nicht die Regel, kommt aber öfters vor, dass in den Dämmerungsstunden Menschen die Wildruhe durch verschiedene Aktivitäten im Wald stören. Also auch hier unsere Bitte, sie kennen nun den Sachverhalt und die Probleme. Helfen sie mit und lassen sie ihre Aktivitäten in den angesprochenen Dämmerungszeiten. 
 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Wald und Waldbrandgefahr

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